Erforschung visueller Effekte

+++ Kürzlich veröffentlichte Quantum Arc Media in ihrem Youtube-Channel dieses fast halbstündige Interview mit unserm amerikanischen LW-Kollegen Kelly (Kat) Myers +++ Rose Donahue sprach mit dem Emmy-Preisträger über die VFX-Branche, die Höhen und Tiefen seiner Karriere, seine bevorzugten Programme und über den Einstieg in die VFX-Welt .. +++

+++ Im Video seht ihr Ausschnitte aus CARGO, BATTLESTAR, IRON SKY, .. Produktionen, an denen Kelly innerhalb der letzten 25 Jahre mitgearbeitet hat +++

*Quellen : youtube.com / imdb.com

Christophe Desse im Interview

+++ Am 1. August 2019 veröffentlichte `The Gnomon Workshop´ dieses Interview (frei übersetzt) +++ Christophe Desse ist ein gefragter 3D-Umgebungs- und Technik-Künstler, zu dessen Werken von der Kritik hochgelobte Computer-Games gehören. Desse ist in Santa Monica ansässig, arbeitet tagsüber bei Naughty Dog und liefert qualitativ hochwertige Inhalte. Nachts kreiert er gerne Cartoons, stilisierte Charaktere und hochgetunte Muscle-Cars. Darüber hinaus teilt Desse mit den Schülern des Gnomon-Workshops seine unschätzbaren Erfahrungen, seinen präzisen Arbeitsablauf und viele praktische Tipps und Tricks. Um einen Draht zu Christophe zu bekommen, besucht seine Gnomon-Tutorials, Art-Station-Galerie und seine Website .. +++

Zum Interview mit Christophe Desse (engl. Original)

Zum Interview mit Christophe Desse (engl. Original)

GW: Wie haben Sie Ihr Handwerk in Bezug auf Umgebungskunst, Rendering, Texturierung und dergleichen verbessert? Ist ein Bereich nach vorne gerückt oder haben sich alle Themen gleichzeitig entwickelt?

CD: Gute Frage. Als ich anfing, mich in 3D zu beschäftigen, gab es weder Internet noch Schule, um es zu erlernen, musste ich Autodidakt werden. Meine Hauptmotivation bestand nicht darin, Technik oder Arbeitsabläufe von Software zu trainieren und zu verbessern, sondern erstmal Werkzeuge zu erlernen, mit denen ich Welten, Kreaturen und andere alberne Dinge erschaffen konnte, die meine Vorstellungskraft bevölkerten – und immer noch bevölkern. Außerdem konnte man damals nicht so einfach auf die Modellierung zugreifen wie heute. Ich musste zuerst lernen, wie man modelliert, dann shadert und texturiert und schließlich wie man rendert. ..

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Goodbye Kansas Studios

[OT] Aus unserer lockeren Reihe : 3D-Studios vorgestellt. Heute verweist unser Kollege Chris Huf aka `Tischbein 3´ auf einen spannenden Artikel vom Blender-Portal über das VFX-Team der Goodbye Kansas Studios, welches schon etliche Preise für seine beeindruckenden 3D-Effekte, Animationen und MoCap-Szenen für Kinofilme, Game Trailer und Werbespots einheimsen konnte. Das Hauptbüro der Goodbye Kansas Studios befindet sich in Stockholm, aber man ist mittlerweile auch in Los Angeles, London, Hamburg und Uppsala ansässig. ..

Es macht Spass, all die MakingOfs ihrer Produktionen anzuschaun, bei denen die Jungs unter anderem Zbrush und Blender für die Erstellung ihrer Charaktere und Animationen verwenden. .. Zum Schluss noch ein paar ihrer spontanen Zitate zum Thema Blender, frei Schnauze übersetzt : „Dinge, die in anderen Anwendungen sehr komplex sind, sind hier plötzlich einfach!“ +++ „Für einen Modellierer ist es ein Programm, das mit dir arbeitet, anstatt gegen dich.“ +++ „Plötzlich liebe ich die Niederländer.“ +++ „Box-Modellierung hat wieder Spaß gemacht.“ +++ „Es fühlt sich komisch an, dass Blender kostenlos ist, wenn es doch tatsächlich besser ist als die meisten anderen Modellierungs-Programme auf dem Markt.“ .. +++

*Quellen : facebook.com / goodbyekansas.com / vimeo.com

Sublimation – Interview

Herr Jun Koishikawa und Herr Tsukamoto von Sublimation, einem japanischen Anime Studio, lieben Modo UND LightWave und haben zahlreiche animierte Filme damit erstellt. In diesem Interview erklären sie, weshalb sie diese beiden Software-Pakete verwenden. Der erste Interview-Teil (Seite 1 und Seite 2) behandelt die Arbeit mit Modo.

Im zweiten Teil werden Beispiele für den Einsatz von LightWave und die weiter Modo-Optionen vorgestellt. (Das Interview via Google-Translator aus dem Japanischen ins Deutsche übersetzt).

*Quellen : newtek.com / cgworld.jp / google.com / sublimation.co.jp

Brotlose Kunst ?

[OT] „Niemand verhandelt schlechter als Kreative. Wo andere selbstverständlich kassieren, freuen sie sich über ein bisschen Ruhm. Zuerst einmal hat das mit der systematischen Geringschätzung kreativer Arbeit zu tun. Zwar bewundert die Gesellschaft Leute, die was mit Kunst oder Medien machen, aber sie nimmt sie nicht ernst. Wer seinen Neigungen folgt, steht schnell im Verdacht, sein Hobby zum Beruf gemacht zu haben. .. Kapitalisiert euch“, fordert Sibylle HamannKreative Arbeit: Zahlen, bitte!

*Quellen : zeit.de / facebook.com

Berufsbild : 3D-Artist

[OT] „Nichts ist vergleichbar mit dem Kick, virtuelle Welten zu kreieren“, sagt Marie Lazar (29), die als 3D-Artist für die Digitalagentur Demodern arbeitet. Warum es die Amerikanerin für ein Projekt nach Ulm verschlagen hat und was ihr an dem Job sonst noch Spaß macht, erfahrt ihr in diesem Interview von lead-digital.de :

Marie Lazar : „Die von Demodern entwickelte ^ VirtualReality-Anwendung `Ulm-Stories´ war und ist eines meiner Highlight-Projekte. Ich durfte das Ulm des 19. Jahrhunderts in 3D nachbauen – vom Kirchturm über Häuser bis zum einzelnen Pflasterstein. ..“

* lead-digital.de / demodern.de / wuv.de / vimeo.com / linkedin.com / pixelbutterfly.com

Die Amiga-Story

Am Ende dieser spannenden Doku zur Geschichte der ersten Heimrechner spricht auch NewTek-Gründer Tim Jenison kurz über die glorreichen Anfangszeiten von VideoToaster und LightWave 3D auf dem Amiga. .. Ganz nebenbei wird einem dabei bewusst, wie lange sich niemand von der NewTek-Spitze mehr öffentlich zum Thema LW geäussert hat. ..

Interessante Amiga-Doku in der ZDF-Mediathek

Amiga-Doku in der ZDF-Mediathek (~ 100 min)

*Quellen : heise.de / zdf.de / winfuture.de

Visualisierung von Exoplaneten

Künstlerische Darstellung der sieben Planeten

Zum Original-Artikel

Die jüngste Entdeckung der „sieben Schwestern der Erde“ hat eine grosse Medienresonanz ausgelöst. Aber die eigentliche Frage ist, wie sehen sie eigentlich aus, diese fernen Welten? Heutzutage nutzen wir Computergrafik um etwas darzustellen, das wir nicht direkt sehen können. In diesem Interview beschreibt die italienische Designerin Danielle Futselaar, wie sie unter anderem mit LightWave versucht, solch erdähnliche Planeten nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in 3D zu visualisieren.  (Google Translation kann etwas dauern ..).

*Quellen : media.inaf.it / derstandard.at