Curbi „Shinai“ – Musikvideo-Produktion

[OT] Die Jungs vom Mitsi Studio berichten : „Wir wurden gebeten, für den neuen `Shinai´-Track der Band Curbi ein Musikvideo mit einem Gesamtkonzept zu kreieren. .. Im Verlaufe des Videos mutiert unser Curbi-Charakter zu einem bedrohlich wirkenden Kämpfer.  .. Die grösste Herausforderung dieses Projekts lag darin, in einem Zeitraum von nur vier Wochen mehrere Charakter-Animationen zu realisieren und drei komplette statische Szenerien in 3D zu bauen :

Und hier kommt der fertige, in Octane gerenderte, Clip :

*Quellen : mitsi.studio / vimeo.com / behance.net

Addison Groove – Changa

[OT] Lexington Stanley (aka `Vector Meldrew´ aka `Alex Donne Johnson´) berichtet über ein aktuelles Octane-Render-Werk : „Ich habe die Weihnachtszeit und sämtliche verfügbare Freizeit außerhalb von Kundenaufträgen für dieses Projekt genutzt. Ziel war es, ein Musikvideo ohne festes Konzept oder Storyboard zu machen, einfach nur mit C4D+Mixamo+Fuse+Octane und dann alles in irgendeine Form zu bringen. Aus technischer Sicht war es ein nützlicher Prozess, beispielsweise um ein bisschen mehr über Render-Passes zu lernen. ..“

„Hebt einfach mal ab .. bei dieser verdrehten und wunderbaren Reise durch eine Welt voller urwüchsiger Tanzbewegungen.“

*Quellen : facebook.com / vimeo.com / instagram.com

Hundreds – „What Remains“

[OT] Die Hamburger Gruppe Hundreds stellt das komplett computeranimierte Musikvideo ihres aktuellen Titels „What Remains“ vor. Die Animation stammt vom freischaffenden MedienDesigner Lars Nagler aus Leipzig. Studiert hat der Kreativling an der Bauhaus Uni in Weimar und sich inzwischen als Cinema4D-Artist auf Animation, Motiondesign und Infographics spezialisiert. ..

*Quelle : larsnaglerworks.com / youtube.com / facebook.com

Ma’agalim

Zwischendurch wieder mal ein liebevoll animiertes Musik-Video (nicht LW), welches für den Titel „Ma’agalim“ der israelischen Band Jane Bordeaux auf die virtuellen Puppenbeinchen gestellt wurde. Die Handlung des kleinen Meister-Stückes führt uns in einen vergessenen alten Spielautomaten, in dem Holzpuppen in Raum und Zeit gefangen sind, bis auf einmal .. doch seht selbst :

*Quellen : software3d.de / vimeo.com / facebook.com / jb-band.com

Ode To The Bouncer

Zum Wochenende wieder mal ein Non-LW-Werk, ein fein animiertes Musikvideo älteren Datums (2011) von meiner persönlichen Favoriten-Liste. Der Titel „Ode To The Bouncer“ stammt von der virtuellen Gruppe `Studio Killers´, er bedeutet etwa so viel wie „Loblied auf den Türsteher“ und handelt von den Schwierigkeiten, welche Sängerin `Cherry´ hatte, als sie als junges Mädchen einen Club besuchen wollte. ..

Niemand weiß, woher sie kamen, eines Tages waren sie einfach da und ihre Songs verbreiteten sich (ähnlich der virtuellen Band `Gorillaz´) viral via Youtube. 2014 starteten sie ein Crowdfunding-Projekt. Wer allerdings die smarten Animationen gemacht hat und welche Software dabei verwendet wurde, hab ich bislang noch nicht herausbekommen können. .. Die `Studio Killers´ geben sich als europäische Virtual Electropop Band, die sich aus folgenden fiktionalen Charakteren zusammensetzt : Vocalist und Designer `Cherry´, Keyboarder `Goldie Foxx´, DJ `Dyna Mink´ und dem Manager `Bipolar Bear´. Die wahren Identitäten der Bandmitglieder blieben bislang im Verborgenen. ..

*Quellen : studiokillers.co.uk / youtube.com / wikipedia.org

Nostalgisches LW-Musikvideo

Wie hat das alles eigentlich mal begonnen? Zeit für eine kleine 3D-Rückbesinnung : Eines der ersten Musikvideos mit 3D-Effekten war Todd Rundgren’s “Change Myself”. Das Video wurde Anfang der Neunziger Jahre mit LightWave & VideoToaster auf Amiga-Computern produziert und stellte für seine Zeit eine „monumentale“ Leistung im Bereich 3D-Animation dar :

Ursprünglich wollte Todd ein komplettes 3D-Video machen, aber sein Label Warner Bros. bestand wohl darauf, dass es auf diese Weise geschnitten wurde. Den größten Teil der 3D-Modellierung und Animation hat Todd dabei übrigens selbst gestemmt, stellt euch das heute mal vor. Dieser Sänger ist/war schon ein wahres Multitalent. Für die Frame-Berechnungen, die damals ewig dauerten, hatte der gute Mann zu Hause zehn Amigas buchstäblich auf seinem Esstisch ‘gestapelt’, heisst es im Begleittext. ..

*Quelle : youtube.com