PHEROMONE

[OT] Es ist mal wieder Zeit für ein wenig studentische Animationskunst. `Pheromone´ ist ein animierter Kurzfilm von Helmut Breineder und Michelle Martins. Die stimmigen Klangeffekte stammen ebenfalls von Helmut Breineder .. und von Michael Duke Peter. Das Filmchen zeigt ein fiktives Forschungsexperiment, das die Auswirkungen hoher Pheromon-Gaben auf das Verhalten von Würmern darstellt. Ergänzend wird betont, dass während dieser Studien keine Würmer zu Schaden kamen, einzig drei Mitglieder des Labor-Teams wurden ein wenig in die Mangel genommen :

Weitere Arbeiten des kreativen 3D-Künstlers könnt ihr (zum Zwecke der täglichen Inspiration und Motivation) unter anderem in seiner Instagram-Galerie begaffen.

*Quellen : helmutbreineder.de / vimeo.com / instagram.com

H&ND

[OT] Pierre Emperador : „Ich möchte euch mein neues Octane-Kurzfilm-Projekt mit den fantastischen Klängen von Jeff Dodson vorstellen. ..“

„.. Mit diesem Werk habe ich versucht, verschiedene Stimmungen durch eine animierte Hand auszudrücken. Die grundlegende Idee war, durch Berührungen unserer Haut erzeugte Gefühle künstlerisch darzustellen, damit zu experimentieren und zu spielen. Da gibts so viele Sensoren in unserer Haut, die verschiedene Impulse senden, welche unser zentrales Nervensystem als taktile Empfindungen interpretiert.“

*Quellen : facebook.com / vimeo.vom

Annie Award für `Citipati´

[OT] `Citipati´ was das einzige deutsche Studentenprojekt, das bei den diesjährigen 44. Annie Awards (in der Studenten-Kategorie) an den Start ging .. und prompt gewann. Das Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg ist ja in unserer Branche nicht ganz umsonst so berühmt. Ein umfangreiches MakingOf.pdf des Magazins Digital Production beleuchtet die Entstehungsgeschichte von Andreas Feix‘ „Diplomfilm“, welcher vornehmlich mit 3D Studio Max erstellt wurde. Hier ein paar Ausschnitte seines Animationswerks :

PS. Der Streifen hatte schon im letzten Jahr einen VES Award einheimsen können (Rubrik „Outstanding Visual Effects in a Student Project“) und lief auch in der offiziellen Auswahl  des `Electronic Theatres´ während der Siggraph 2016. ..

*Quellen : digitalproduction.com / vimeo.com / dropbox.com / annieawards.org

`Catching the L-Train´

LightWaver Eric Raingruber gestattet uns einen kurzen Blick hinter die Kulissen seines aktuellen Animationsfilmprojekts, als dessen Protagonisten er Teddybären verwendet. Eric scheint bei der Produktion des Kurzfilms sämtliche Features unseres komplexen Boliden zu nutzen, was man schon als „Hohe Schule“ bezeichnen kann. Charakteranimation mit Fell und allem drum und dran ist gar nicht so leicht, wie es am Ende ausschaut :

*Quellen : facebook.com / youtube.com

UFO Crash In Forest – Project Blue Book

Lange nichts von `MeniThings´ gehört? Zeitgleich (natürlich rein zufällig) zur Veröffentlichung von X-Files durch den US-Geheimdienst beschert uns der kreative kanadische Animator und Regisseur Aristomenis Tsirbas heute ein neues UFO-Video, in welchem er trefflich das von ihm gern benutzte Horror-Konzept verwendet : viel andeuten – wenig zeigen. Doch Vorsicht : Kindern, Welpen und Epileptikern ist dieser Kurzfilm nicht zu empfehlen!

Aus dem Begleittext : Unglaubliche  Aufnahmen aus einer 1964’er Regierungsakte +++ Unbekannte Person entdeckt ein gecrashtes UFO in ländlichem Wald +++ Was dann geschieht, ist schockierend ..“

Dunkelheit, verwackelte Handkamera-Aufnahmen, hektische Taschenlampen-Spots und verhuschelte Geräusche werden in diesem Metier stets als stimmungsfördernde Stilmittel benutzt. Und da der gemeine Erdling – nicht erst seit der Trump-Wahl – eh ein zutiefst verunsichertes Wesen ist und gern auf Verschwörungstheorien und mystisches Zeugs anspringt, hat auch dieses Werk wieder gute Karten, zum Viral-Renner zu mutieren.

PS. Wieviel LightWave in diesem Werk steckt, war den X-Akten bislang noch nicht zu entreissen.

*Quellen : youtube.com / wikipedia.org / theguardien.com

`Le Constructeur de Malheur´

[OT] Der unglückselige Konstrukteur – Seit mehr als einem Jahr flimmerte der Kurzfilm aus Österreich über die Leinwände von mehr als 40 Filmfestivals rund um den Globus und konnte inzwischen schon sieben Preise einheimsen. Der Protagonist Hugo, seines Zeichens ein eingefleischter Luftfahrt-Enthusiast, spricht eine Allerweltssprache, die verbal und mental überall auf der Welt verstanden wird. 😉

Der Animationsfilm von Kristin Müller, Manuel Preuß, Philipp Gratzer und Peter Affenzeller erzählt das Leben eines französischen Erfinders zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dieser möchte seinen persönlichen Traum vom Fliegen umsetzen, scheitert dabei allerdings immer wieder grandios. Bei dem Werk handelt es sich um den Abschlussfilm des Vierer-Teams während des Studiums der Digitalen Kunst an der Fachhochschule Hagenberg / Oberösterreich. Die Arbeit an dem Projekt (mit ZBrush, Maya und V-Ray) dauerte über ein Jahr :

*Quellen : facebook.com / leconstructeurdemalheur.com / vimeo.com / fh-ooe.at