Annie Award für `Citipati´

[OT] `Citipati´ was das einzige deutsche Studentenprojekt, das bei den diesjährigen 44. Annie Awards (in der Studenten-Kategorie) an den Start ging .. und prompt gewann. Das Animationsinstitut der Filmakademie Baden-Württemberg ist ja in unserer Branche nicht ganz umsonst so berühmt. Ein umfangreiches MakingOf.pdf des Magazins Digital Production beleuchtet die Entstehungsgeschichte von Andreas Feix‘ „Diplomfilm“, welcher vornehmlich mit 3D Studio Max erstellt wurde. Hier ein paar Ausschnitte seines Animationswerks :

PS. Der Streifen hatte schon im letzten Jahr einen VES Award einheimsen können (Rubrik „Outstanding Visual Effects in a Student Project“) und lief auch in der offiziellen Auswahl  des `Electronic Theatres´ während der Siggraph 2016. ..

*Quellen : digitalproduction.com / vimeo.com / dropbox.com / annieawards.org

`Catching the L-Train´

LightWaver Eric Raingruber gestattet uns einen kurzen Blick hinter die Kulissen seines aktuellen Animationsfilmprojekts, als dessen Protagonisten er Teddybären verwendet. Eric scheint bei der Produktion des Kurzfilms sämtliche Features unseres komplexen Boliden zu nutzen, was man schon als „Hohe Schule“ bezeichnen kann. Charakteranimation mit Fell und allem drum und dran ist gar nicht so leicht, wie es am Ende ausschaut :

*Quellen : facebook.com / youtube.com

UFO Crash In Forest – Project Blue Book

Lange nichts von `MeniThings´ gehört? Zeitgleich (natürlich rein zufällig) zur Veröffentlichung von X-Files durch den US-Geheimdienst beschert uns der kreative kanadische Animator und Regisseur Aristomenis Tsirbas heute ein neues UFO-Video, in welchem er trefflich das von ihm gern benutzte Horror-Konzept verwendet : viel andeuten – wenig zeigen. Doch Vorsicht : Kindern, Welpen und Epileptikern ist dieser Kurzfilm nicht zu empfehlen!

Aus dem Begleittext : Unglaubliche  Aufnahmen aus einer 1964’er Regierungsakte +++ Unbekannte Person entdeckt ein gecrashtes UFO in ländlichem Wald +++ Was dann geschieht, ist schockierend ..“

Dunkelheit, verwackelte Handkamera-Aufnahmen, hektische Taschenlampen-Spots und verhuschelte Geräusche werden in diesem Metier stets als stimmungsfördernde Stilmittel benutzt. Und da der gemeine Erdling – nicht erst seit der Trump-Wahl – eh ein zutiefst verunsichertes Wesen ist und gern auf Verschwörungstheorien und mystisches Zeugs anspringt, hat auch dieses Werk wieder gute Karten, zum Viral-Renner zu mutieren.

PS. Wieviel LightWave in diesem Werk steckt, war den X-Akten bislang noch nicht zu entreissen.

*Quellen : youtube.com / wikipedia.org / theguardien.com

`Le Constructeur de Malheur´

[OT] Der unglückselige Konstrukteur – Seit mehr als einem Jahr flimmerte der Kurzfilm aus Österreich über die Leinwände von mehr als 40 Filmfestivals rund um den Globus und konnte inzwischen schon sieben Preise einheimsen. Der Protagonist Hugo, seines Zeichens ein eingefleischter Luftfahrt-Enthusiast, spricht eine Allerweltssprache, die verbal und mental überall auf der Welt verstanden wird. 😉

Der Animationsfilm von Kristin Müller, Manuel Preuß, Philipp Gratzer und Peter Affenzeller erzählt das Leben eines französischen Erfinders zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Dieser möchte seinen persönlichen Traum vom Fliegen umsetzen, scheitert dabei allerdings immer wieder grandios. Bei dem Werk handelt es sich um den Abschlussfilm des Vierer-Teams während des Studiums der Digitalen Kunst an der Fachhochschule Hagenberg / Oberösterreich. Die Arbeit an dem Projekt (mit ZBrush, Maya und V-Ray) dauerte über ein Jahr :

*Quellen : facebook.com / leconstructeurdemalheur.com / vimeo.com / fh-ooe.at

`Last Lights´

Kadri Özel‎ : „Hier kommt also der fertige Kurzfilm. Für seine Vollendung habe ich mehr als zwei Jahre benötigt. An Software wurden bei der Produktion vor allem Terragen, Lightwave, Hitfilm Pro und Sony Vegas Pro eingesetzt. Der Film ist vielleicht ein wenig zu ernst geworden und womöglich auch etwas zu lang, aber ich hoffe, er gefällt euch trotzdem. Schaut ihn am besten in HD an.“

*Quelle : youtube.com