Visualisierung von Exoplaneten

Künstlerische Darstellung der sieben Planeten

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Die jüngste Entdeckung der „sieben Schwestern der Erde“ hat eine grosse Medienresonanz ausgelöst. Aber die eigentliche Frage ist, wie sehen sie eigentlich aus, diese fernen Welten? Heutzutage nutzen wir Computergrafik um etwas darzustellen, das wir nicht direkt sehen können. In diesem Interview beschreibt die italienische Designerin Danielle Futselaar, wie sie unter anderem mit LightWave versucht, solch erdähnliche Planeten nach wissenschaftlichen Erkenntnissen in 3D zu visualisieren.  (Google Translation kann etwas dauern ..).

*Quellen : media.inaf.it / derstandard.at

Proton : Mut zur „schlechten“ Kunst!

“All art is an intensely vulnerable gesture, and it is made with no small amounts of risk, and fear. (Kunst ist eine äußerst verletzliche Geste, geboren aus persönlichem Risiko und Angst.)“ – Steven Erikson

William Vaughan (Proton) : Vor kurzem arbeitete ich mit einer großen Gruppe von Designern zusammen, die jahrelange traditionelle und digitale Illustrationserfahrung hatten, aber im Metier 3D Neulinge waren. Als Meister ihres Fachs erschufen sie erstaunliche 2D-Illustrationen, nun aber wollten sie auch 3D-Grafik zu ihrem Toolset hinzufügen. Solche Künstler mit ähnlichen Wurzeln bei Gestaltung und Illustration, wie ich selbst sie habe, führe ich am liebsten in die 3D-Welt ein. Einige der Designer waren jedoch von diesem neuen Toolset eingeschüchtert und wurden schnell von Gedanken um Kampf und Fehlerbehebung gelähmt. Einer drückte es so aus : „Ich möchte anfangen, aber was, wenn ich es falsch mache?“ Viele von ihnen zögerten ähnlich, was sie sogar daran hinderte, ein erstes Polygon zu erstellen. Sie verfielen in eine Art Vermeidungshaltung und kehrten fix in ihre Welt der Vektor-Illustrationen zurück, wo sie sich sicher fühlten. Die Künstler, die die Tatsache akzeptierten, dass sie auf fremdem Terrain wandelten und vor ihrer Komfortzone weg mussten, begannen, 3D-Modelle zu erstellen. Ihre ersten Versuche waren grob und voll von jenen Problemen und Fehlern, die man von jemandem erwartet, der neu in diesem Bereich ist, aber sie machten genau das, was zu  besseren Ergebnissen führen würde : sie erschufen etwas. ..

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3D-Boliden-Ranking ?

Der Ersteller dieser Top-Ten-Liste der vermeintlich angesagtesten 3D-Programme scheint auf alle Fälle ein phantasievoller und lustiger Mensch zu sein. Branchen-Statistiken würden wohl eher eine andere Reihenfolge darstellen, aber was solls, ein augenzwinkernder Spass am Rande des harten 3D-Alltagsgeschäfts sei uns vergönnt. 😎

*Quellen : newtek.com / youtube.com

[OT] Worlds in Worlds

Tomislav Bezmalinovic berichtet via vrodo.de : Goro Fujita ist künstlerischer Leiter des Oculus Story Studio. Die kreative Abteilung von Oculus VR produziert nicht nur preisgekrönte Animationsfilme wie Henry, sondern auch Software: Mit Quill hat das Studio eine geniale App für Oculus Touch geschaffen, mit der man in 3D malen kann. Fujita hat vor wenigen Tagen ein äußerst beeindruckendes Video veröffentlicht, das die Möglichkeit von Quill vorführt, verschachtelte Kunstwerke zu schaffen. In einem Interview erzählt Fujita, wie es dazu kam. ..“

*Quellen : facebook.com / youtube.com / vrodo.de / oculus.com

Das „richtige“ Tool zur „richtigen“ Zeit?

[OT] Steve White meint : „Ich weiß ja, dass derzeit einige unserer Leute wegen der LW-Entwicklung(en) frustriert sind und offen über einen Tool-Wechsel sprechen und das ist auch in Ordnung, aber ich denke, dass man eher über ein Hinzufügen neuer 3D-Tools als über einen kompletten Wechsel nachdenken sollte. Es gibt wohl keine perfekte Anwendung da draußen.“ .. Und er verweist auf einen aktuellen Artikel, den William Vaughan (Proton) für die neue Website Pixel Fondue zum Thema `korrekte Tool-Auswahl für den Job´ verfasst hat :

Zum Proton-Artikel - The Right Tool(s) for the Job

Zum Proton-Artikel : The Right Tool(s) for the Job

*Weitere Proton-Artikel könnt ihr hier nachschmökern.

*Quellen : facebook.com / pixelfondue.com

Pompeji Projekt

[OT] Wired berichtet über ein schwedisches Forschungsprojekt : Historiker der Lund-Universität haben Teile Pompejis via Laser gescannt und die Daten mit Drohnenaufnahmen und Digitalfotos kombiniert. Auf diese Weise hat man die berühmte alte Stadt realitätsnäher als je zuvor wiederentstehen lassen. Um die virtuelle Begehung so „echt“ wie möglich zu gestalten, wurde für die Simulationen Spiele-Software verwendet. Zuständig für den 3D-technischen Teil des Projekts waren Emanuel Demetrescu und  Daniele Ferdani, die unter anderem Blender und Unity einsetzten :

Hier ^ beispielsweise ist eine 3D-Rekonstruktion des Hauses von Caecilius Jucundus, einem damals reichen Bankier von Pompeji zu sehen, der (zusammen mit vielen anderen Stadtbewohnern) bei dem verheerenden Vesuv-Ausbruch vor mehr als 2000 Jahren ums Leben kam. ..

*Quellen : wired.co.uk /  pompejiprojektet.se / v-must.net  / blendernetwork.org

Was ist aus `Proton´ geworden?

[OT] Unser alter LW-Guru William Vaughan aka `Proton´ ist immer noch als 3D-Lehrer unterwegs und bricht mit diesem engagierten Artikel eine Lanze für das Teilen von Wissen. Teilen macht Spass! Viele haben es nur noch nicht probiert?

Zum Artikel : Giving Back to Move Forward

Zum Artikel : Giving Back to Move Forward

Klar, kommen da auch gleich wieder Stimmen auf, Proton verdiene ja schliesslich sein Geld damit, da hätte er leicht reden. Fakt ist, Proton war stets ein engagierter 3D-Mann, über jeden puren Job hinaus. Man kauft ihm durchaus ab, dass er sein Wissen gern teilt. Ob LW, Maya oder modo etc, Protons Artikel ist programmübergreifend zu verstehen, quasi als Lebens-Programm. ..

*Quellen : pixelfondue.com / pushingpoints.com

Disney’s Practical Guide to Path Tracing

[OT] Heut gibts mal ein allgemeines Thema und zwar vom Erklärbär eines berühmten Animationshauses vorgetragen : Path Tracing ist ein Verfahren zum Erzeugen von digitalen Bildern, bei welchem man simuliert, wie Licht mit Objekten in einer virtuellen Welt interagieren würde. ..“

*Quellen : wikipedia.org / youtube.com

UP! UP! and away!

Am Rande erschmökert : Eine kleine Geschichte über Chris Wells, LightWave, Pixar und die Mitarbeit am berühmten Trickfilm „UP!“ .. Artikel-Zitat : „Beim `Upward Bound´ (ein Bildungsprogramm in den Vereinigten Staaten), das jeden Sommer auf dem Eastern Utah Campus in Blanding durchgeführt wurde, lernte Chris Wells (heute bei den Blufire Studios) ein feines Stück Software namens LightWave 3D kennen. Es ist die selbe Software, die er heut jeden Tag verwendet. ..(Hier eine per Google-Translator grob ins deutsche übersetzte Artikel-Fassung.)

*Quellen : sjrnews.com / wikipedia.org / blufirestudios.com