Crowd-Control Drone `Sparky´

Mit dem bordeigenen LightWave-Renderer (+ HDRI-Background) hat Robbie Müller diese rasante Drohnenflug-Sequenz gerendert. Pro Frame benötigte sein Rechenknecht nur etwa anderthalb Minuten. Natürlich darf man die ganze Vorarbeit (Modellierung, Texturierung, Beleuchtung, Animation ..) nicht ausser Acht lassen, aber wenn man sich mal an die Berechnungszeiten von vor zehn Jahren zurückerinnert,  kann man heutzutage schon relativ fix ein photorealistisch anmutendes Video auf die Beine stellen. ..

"Sparky" the Crowd-Control Drone – Audio Version

"Sparky" the Crowd-Control Drone. AUDIO Version yay!

Posted by Robbie Mueller on Sonntag, 11. Juni 2017

*Quelle : facebook.com

Tool of the Day : nuArchitect

`KANUSO´ (aus Lampertheim) informiert  : „Hallo zusammen. Um zu lernen, wie die Dinge im LW-Modeler funktionieren und wie man das LScript-System verwendet, habe ich ein Plugin namens `nuArchitect´ geschrieben. Mit diesem freien Skript kann man viele architektonische Dinge erstellen, wie beispielsweise Rund- und Spitz-Bögen, Kathedralenähnliche Gewölbe, Säulen, Sockel, Rotationsobjekte (Steinvasen etc), Ornamente, Mauern, Wände, Fußböden, Tore, Türen, Fenster und Zäune. .. Und selbst wenn man das Script nicht so dringend braucht oder auch nicht mag, kann man es als eine Art Ideen-Pool benutzen. Vielleicht beschert es euch ja ein paar Anregungen, wie man etwas modellieren, entwickeln und gestalten kann. .. Viel Spass also damit und wenn ihr mehr wissen oder sehen wollt, schreibt mir. Ihr könnt mir sogar neue Skript-Ideen oder -Wünsche mailen. ..“

a new script was born ..

a new script was born ..

+++ Tipps zur Installation : Alle Dateien aus dem nuArchitectScript.zip in euren Plugin-Pfad kopieren +++ Dateien aus dem nuArchitectData.zip in euren Objekt-Pfad kopieren (am besten dafür einen Unter-Ordner namens \nuArchitect erstellen) +++ Alle Dateien aus der Datei nuArchitectHelp.zip in einen nuArchitect-Unterordner (mit dem Namen \Help) entpacken +++ dann installiert die beiden Scripte wie normale Plugins (ALT + F11) +++ richtet nuArchitect in eurem Menue ein (ALT + F10) +++ startet den Modeler neu und öffnet das Programm +++ eventuell könnt ihr noch die Pfade anpassen +++ Als erstes solltet ihr die HELP-Funktion aufrufen und euch die Seite EXAMPLES anschauen ..

*Quellen : nusoft.de / newtek.com / lampertheim.de

Retro Party Intro

Ein leicht nostalgischer Intro-Zusammenschnitt von Bildern, Animationen, Effekten, Sounds und Videoschnipseln der berühmten `DemoSzene´ aus der Zeit der ersten Heimrechner. Der dänische Lightwaver Teddy René Hansen aka `Mistube´ erklärt dazu : Dies ist eine Demo, die ich für ein Retro Computer Party Event gemacht habe, bei dem sich Amiga- und Commodore64-Fans im Mai 2017 auf ein paar fröhliche Stunden treffen. Teile der Demo sind zur Erinnerung und Ehrenbezeugung für Kefren`s Desert Dream gedacht, es ist quasi eine kleine Zeitreise zurück in die gute, alte Demo-Ära. ..“

Ganz tot ist diese Szene auch heute noch nicht. Tante Wikipedia weiss dazu : „Seit 2003 verleiht Scene.org, eine weitere, weltweit agierende Organisation der Demoszene, die Scene.org Awards, u. a. gesponsert durch Pixar. Die Scene.org Awards werden jährlich an die Ersteller der besten Intros und Demos des vorhergehenden Jahres vergeben. Die Gewinner werden (mit Ausnahme des Publikumspreises) von einer Jury aus angesehenen Demoszenern aus aller Welt ausgewählt. Die Preisvergabe fand bis 2010 auf der Breakpoint, der weltgrößten, reinen Demoparty, statt, seit 2011 auf der The Gathering, zeitgleich mit der Revision in Saarbrücken.“

*Quellen : facebook.com / youtube.com / wikipedia.org

FMX 2017 – LiveStream

OT +++ Ab 14:00 wird wieder gestreamt : Impressionen vonner VR-Bühne +++ 14:15 FMX gibts ein Live-Gespräch mit Andreas Hykade und Esther Petri (MFG Filmförderung Baden-Württemberg) über die VR NOW Talent-Initiative +++ aktuelle News via Facebook .. +++

FMX Stuttgart 2017 - vom 2. bis 5. Mai

FMX Stuttgart 2017 – vom 2. bis 5. Mai

Das MakingOf des aktuellen Trailers .. scheint inzwischen leider entfernt worden zu sein.

*Quellen : fmx.de / youtube.com / facebook.com

DreamLight Constellation 2

Michael Scaramozzino : „Anlässlich von DreamLight’s 30jährigem Bestehen präsentiere ich unsern frisch upgedateten Netzwerk-Render-Controller DreamLight Constellation 2, welcher sich grad im finalen Betatest befindet. Nutzer der ersten Version können an diesen Tests teilnehmen und Neukäufer der alten Version können für eine begrenzte Zeit ebenfalls in den Genuss eines freien Updates kommen. ..“

Network Render Controller - DreamLight Constellation 2.0

Network Render Controller – DreamLight Constellation 2.0

*Quellen : facebook.com / http://dreamlight.com

VFX-Sequenz @ „All The Best“

Der kroatische LightWaver Sasa Budimir berichtet über ein fertiggestelltes Filmprojekt : „Im letzten Sommer hatte ich das Vergnügen, einige CG-Kakerlaken für den Spielfilm    `All The Best´ zu produzieren. Die Sequence bestand aus zwölf Shots mit insgesamt rund 140 Kakerlaken. Das war ein anspruchsvolles, aber auch lustiges Projekt. Außer dem texturierten Kakerlaken-Modell, das ich bei TurboSquid gekauft habe, wurde alles selbst gemacht : Rigging, Animation, 3D-Tracking, Beleuchtung, Shading, Rendering, FX und Compositing. Danke an Ratimir Rakuljic, der mir mit sphärischen Umgebungsfotos vom Set geholfen hat. ..“

*Link zum Behance-Projekt mit weiterem Material zur Animation der kleinen Krabbler ..

Bei der Produktion kamen neben LW auch Messiah Studio und Houdini zum Einsatz. Die Sequenz wurde danach noch von den Color-Grading-Kollegen finalisiert.

*Quellen : facebook.com / behance.net / vimeo.com / svenajbolje.com

LW-Erfinder : Hastings & Ferguson

Ein weiteres Kapitel LightWave & modo Geschichte :

Vor langer Zeit, in einer weit entfernten Galaxie, besuchten einst zwei 14-jährige Freunde ein Kino und schauten sich den ersten Teil der ursprünglichen Star-Wars-Trilogie an. Einer der beiden hatte den Streifen bereits 14 mal gesehen und der andere war wohl auch nicht sehr weit von dieser Anzahl entfernt. Allen Hastings und Stuart Ferguson waren besessen von Sci-Fi-Filmen, von den guten und selbst von den schlechten. In der Schule machten sie damals erste Programmier-Übungen auf einem HP3000-Timeshare-Computer. Wenn sie ein paar Jahre jünger gewesen wären, hätten sie wohl Star Wars gespielt, wie andere Cowboy und Indianer, diese Beiden aber wollten etwas erschaffen.

Bewaffnet mit jenem alten Rechner schrieben sie in BASIC ein Programm namens `Trench Run´, um eine spezielle Szene aus ihrem Kult-Film neu zu erstellen. Sie druckten Bilder des Todessterns und des Ringgrabens per Teletype-Drucker mit einer Blisterrate von 10 Zeichen pro Sekunde (was etwa drei Minuten pro Bild entsprach) auf eine Papierrolle, wobei die Bilder noch vollständig aus Plus-Zeichen aufgebaut wurden. Allen kümmerte sich um die Kodierung, während Stuart an der Mathematik für die Transformationen arbeitete. Dieses System könnte man heute wohl Allen`s erste Render-Engine nennen. Aber all das reichte ihnen noch nicht, sodass Allen schon bald darauf seinen ersten eigenen PC erwarb, einen Commodore PET und auch Stuart zog mit. Der PET schaffte eine Auflösung von 320 x 200 Pixeln mit allerdings nur einem Bit Tiefe. Das war immerhin genug, um erst Punkt- & Linienzeichnungen und später 3D-Wireframes auf dem Bildschirm darzustellen. So gelang es ihnen, mit einer 8-mm-Kamera vom Bildschirm  Animationen abzufilmen, indem sie jedes Einzelbild erfassten, bevor das nächste Frame gerendert wurde. Stuart und Allen liebten es, solche Filme zu machen. Als großer Fan von Ray Harryhausen versuchte Stuart, sein Idol nachzuahmen, indem er StopMotion-Filme mit Claymation und Haushaltsgegenständen erstellte. Er bastelte neue Raumschiff-Modelle aus unterschiedlichen Bausätzen und Teilen zusammen, erstellte Licht-Setups und Bewegungs-Rigs mit Spezialeffekten und mehreren Belichtungen, physikalischen Kratzern und Grading. Sein Space-Epos sollte einige Jahre seiner Freizeit in Anspruch nehmen. ..

Allen Hastings, Brad Peebler und Stuart Ferguson (Quelle : Luxology)

Allen Hastings, Brad Peebler und Stuart Ferguson (Quelle : Luxology)

Unterdessen hatte auch Allen seine kreativen Filmemacher-Fähigkeiten mit Kitbashing-Modellbau und geformtem Ton erweitert und jedes Einzelbild mühsam auf Super 8 aufgezeichnet, bevor er einen Commodore Amiga bekam, ein grosser Schritt in Sachen Grafik-Fähigkeiten gegenüber seinem alten PET. .. Er schrieb ein Rendering-Programm, aus dem schließlich VideoScape 3D werden sollte, erschuf aber immer noch seine Modelle, indem er sie auf Papier ausdruckte. Stuart ergriff die Chance, seinem Freund zu helfen : er wollte sich beim Thema GUI-Programmierung ausprobieren und kreiierte sein erstes 3D-Modellierungs-Programm. Dieses wurde schon bald von Aegis als ein Begleit-Produkt zu `VideoScape´ übernommen. Als Aegis dann unterging, wechselten die Beiden zu NewTek und erschufen LightWave 3D, wobei Allen am Layout und Stuart am Modeler arbeitete, da diese Bereiche jeweils ihren speziellen Fachgebieten entsprachen. Das Tüftler-Gespann konnte seine neue Software auch gleich für eigene Kurzfilmprojekte testen, nicht ohne Erfolg : Allen’s `Rush Hour´ wurde beim Animation Screening der SIGGRAPH 1990 präsentiert und Stuart’s `Titans Eternal´ wurde im Electronic Theater während der SIGGRAPH 1995 gesichtet. Peu a peu stiessen weitere Programmierer zum LightWave-Entwickler-Team hinzu, so auch Brad Peebler, der Allen und Stuart später überzeugen konnte, mit ihm gemeinsam etwas Neues anzufangen. So gründeten die drei gemeinsam mit einem kleinen Team von Ingenieuren, die sich alle gut kannten und heute noch zusammenarbeiten, eine neue Firma namens Luxology und erschufen schliesslich eine kompakte 3D-Anwendung, die auf einer flexiblen modernen Architektur basierte. Brad Peebler resümiert : Heute kennen wir dieses Programm als MODO, und der Rest ist, glaube ich, Geschichte. Wäre das alles ohne Star Wars passiert? Möglicherweise. Oder vielleicht auch nicht. Ich bin auf alle Fälle froh, dass es so gekommen ist!“

*Quelle : Brad Peebler / thefoundry.co.uk / gfxspeak.com